Sensible Daten in Excel- und CSV-Dateien anonymisieren
Pseudonymisieren, maskieren oder entfernen — je nach Spalte wählbar, lokal im Browser, bevor du die Datei weitergibst oder mit KI verwendest.
| Pseudonym | Original |
|---|
Die acht Modi erklärt
Jede Spalte lässt sich einzeln konfigurieren. Hier alle Modi kurz und mit Beispiel.
Behalten
Originalwert bleibt unverändert. Für unkritische Spalten wie Region oder Kategorie.
Entfernen
Spalte wird komplett aus dem Export gelöscht. Kommt einer echten Anonymisierung am nächsten.
Pseudonymisieren
Ersetzt Werte durch konsistente Platzhalter (Müller GmbH → KUNDE_001), inkl. Mapping. Reversibel.
Maskieren
Blendet Teile aus, Format bleibt erkennbar (max@firma.de → m***@firma.de).
Skalieren
Zahlen werden mit demselben Faktor verändert, Verhältnisse bleiben (100.000 € → 73.400 €).
Randomisieren
Jeder Wert bekommt eine eigene zufällige Abweichung. Exakte Relationen gehen verloren.
Datum verschieben
Alle Datumswerte werden um dieselbe Anzahl Tage verschoben, Abstände bleiben erhalten.
Nur Jahr
Tag und Monat werden entfernt, nur das Jahr bleibt sichtbar.
So funktioniert es
Datei hochladen
CSV- oder Excel-Datei auswählen — die Verarbeitung bleibt im Browser.
Spalten konfigurieren
Für jede Spalte Datentyp und Schutzmodus festlegen (automatische Vorschläge inklusive).
Exportieren
Ergebnis als CSV oder KI-JSON exportieren, Mapping separat herunterladen.
Typische Anwendungen
Kundendaten vor KI-Nutzung
Namen und Kontaktdaten ersetzen, bevor eine Datei in ein KI-System eingegeben wird.
Testdaten für Entwicklung
Echte Datensätze durch konsistente Platzhalter ersetzen, ohne die Struktur zu verlieren.
Weitergabe an Externe
Eine Datei vor der Weitergabe an Dienstleister oder Partner von sensiblen Werten befreien.
Datenschutz & lokale Verarbeitung
Die Datei wird ausschließlich lokal in deinem Browser gelesen, analysiert und verändert. Es findet keine Übertragung an einen Server statt — auch das Mapping bleibt nur in deiner laufenden Sitzung und wird separat, nicht automatisch mitexportiert.
Genau genommen bietet dieses Tool vier unterschiedliche Modi, keine pauschale „Anonymisierung":
- Pseudonymisieren — ersetzt Werte durch Platzhalter und erzeugt ein Mapping. Das ist reversibel: Wer Zugriff auf das Mapping hat, kann den Originalwert wiederherstellen. Rechtlich bleiben pseudonymisierte Daten personenbezogene Daten.
- Maskieren — blendet Teile eines Werts aus (z. B. m***@firma.de), ebenfalls nicht zwingend irreversibel.
- Entfernen — löscht die Spalte vollständig aus dem Export. Das kommt einer echten Anonymisierung am nächsten, sofern die restlichen Spalten keine Rückschlüsse mehr zulassen.
- Skalieren/Randomisieren/Datum verschieben — verändert Zahlen- oder Datumswerte, ohne sie zu löschen.
Ob ein Ergebnis im konkreten Fall als „anonym" im rechtlichen Sinn gilt, hängt von der gewählten Kombination und den verbleibenden Re-Identifikationsmöglichkeiten ab — das kann dieses Tool nicht pauschal für dich entscheiden.
Häufige Fragen
Machst du das regelmäßig?
Wenn ihr jede Woche dieselben Dateien zusammenführt, prüft oder aufbereitet, sollte das vielleicht gar niemand mehr manuell machen.
